Geförderte Projekte und Chronik

In den Vergangenen Jahren konnten Dank der Mitgliedsbeiträge und Spenden folgende Projekte gefördert werden, wodurch das Fach Spätantike und byzantinische Archäologie im Bereich der Forschung und Lehre am Wissenschaftsstandort München maßgeblich unterstützt werden konnte.

  • 2019 Magistranden- und Doktorandenkolloquium in Tirol
    In konzentrierter und kollegialer Atmosphäre konnten sich in diesem Jahr wieder Studierende und Qualifizierende der Spätantiken und Byzantinischen Kunstgeschichte und ihrer Nachbardisziplinen in Zaunhof im Pitztal zum wissenschaftlichen Austausch versammeln. Akademischer Betreuer des Kolloquiums war Prof. Dr. Franz Alto Bauer, der die regen Diskussionen lenkte. Insgesamt stellten etwa 10 angehende Wissenschaftler ihre Thesen vor aufmerksamen Hörern unterschiedlichster Fächer vor.
  • Deutschlandstipendium
    Wiederholt konnte der Verein begabte Studierende mit 300 Euro im Monat unterstützen. Das Deutschlandstipendium wird je zur Hälfte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und privaten Förderern wie Unternehmen, Stiftungen, Vereinen und Alumni getragen. Letztmalig konnte ein Stipendium 2019 vergeben werden.
  • 2018 Internationaler Workshop „Identity and Cultural Exchange in Ancient Cilicia: New Results and Future Perspectives”
    Der Verein untertützt den Workshop der internationale Spezialisten der Erforschung des antiken und byzantinischen Kilikien ein wichtiges Forum zum wissenschaftlichen Austausch in München bieten wird. Hierfür werden die Reise und Übernachtungskosten eines Referenten übernommen.
  • 2017 Feier des 25-jährigen Vereinsjubiläums
    Auf dem Festakt im Museum für Abgüsse klassischer Bildwerke (MfA) betonte die Dekanin der Fakultät für Kulturwissenschaften der LMU München, Frau Prof. Dr Carola Metzner-Nebelsick, wie sehr der Verein das Vortragsangebot an der LMU bereichere und dankte für die Einzelförderung von Studierenden mittels eines Deutschlandstipendium sowie für die Finanzierung wissenschaftlicher Workhops und internationaler Tagungen durch unseren Verein. Danach erinnerte Frau Dr. Andrea Schmölder-Veit, Leiterin des MfA, an die gute Zusammenarbeit zwischen Verein und Museum.
    Nach der Verleihung des Juliana-Anicia-Preises an Herrn Dr. des. Sebastian Watta für seine herausragende Dissertation entführte Herr Prof. Dr.Gunnar Brands die Anwesenden in die antike Metropole Antiochia am Orontes.
  • 2014 Exkursion der Studenten der „Spätantiken und Byzantinischen Kunstgeschichte“ nach Jerusalem
    Unter der Leitung von Prof. Dr. Franz Alto Bauer und Katharina Palmberger besuchten die Studenten der „Spätantiken und Byzantinischen Kunstgeschichte“ im Oktober 2014 die heiligen Stätten Jerusalems. So standen unter anderem die Grabeskirche sowie die Stationen der Via Dolorosa auf dem Exkursionsplan. Einen besonderen Punkt beschrieb der Besuch des Felsendoms und der Al-Aqsa Moschee, eine Chance, die sich nicht jedem Jerusalem-Reisenden bietet und Dank der „Jerusalem Islamic Waqf“ und Arafat Amro, der über den Tempelberg und durch die Stätten führte, ermöglicht wurde. Des Weiteren lies Katharina Palmberger die Teilnehmer im Rahmen Ihrer Promotion auf den Spuren der Kreuzfahrer wandeln. Alles in allem eine wundervolle Exkursion, die allen Teilnehmern noch lange in guter Erinnerung bleiben wird. Die Ergebnisse der Tagung wurden publiziert in den Mitteilungen zur Spätantiken Archäologie und Byzantinischen Kunstgeschichte (Band 7).
  • Magistranden- und Doktorandenkolloquium in Tirol Dank der finanziellen Unterstützung des Vereins konnte das Kolloquium der „Spätantiken und Byzantinischen Kunstgeschichte“ der LMU auch dieses mal wieder Anfang Juli 2014 in Tirol stattfinden. Neben den zahlreichen spannenden Vorträgen der Studierenden war es möglich einen Tagesausflug in das nahe gelegene Benediktinerinnenkloster St. Johann von Müstair im Kanton Graubünden und den umliegenden Kirchen zu unternehmen.
  • 2013 Magistranden- und Doktorandenkolloquium in Tirol
    Dank der finanziellen Unterstützung des Vereins konnte das Kolloquium der Spätantiken und Byzantinischen Kunstgeschichte der LMU Anfang Juli in Tirol stattfinden. Neben zahlreichen Vorträgen fand bei strahlendem Sonnenschein außerdem eine Bergwanderung statt.
  • Grabung „Deir el Bachit“
    Durch großzügige Spenden der Mitglieder konnte die Grabung, die unter der Leitung von Dr. Ina Eichner die Erforschung der spätantik-koptische Klosteranlage Deir el-Bachit in Theben-West in ihren sozialen und wirtschaflichen Kontext zum Ziel hat, unterstützt werden.
  • 2012 Magistranden- und Doktorandenkolloquium in Köln
    Dank der finanziellen Unterstützung des Vereins konnte das Kolloquium der Spätantiken und Byzantinischen Kunstgeschichte der LMU im Februar in Köln stattfinden.
  • 2010 Studentische Exkursion in die Schweiz
    Mit der freundlichen Unterstützung des Vereins für Spätantike und Byzantinische Kunstgeschichte veranstaltete eine 15-köpfige Gruppe von Studenten und Dozenten des Instituts der Ludwig-Maximilians-Universität das Magistranden- und Doktorandenkolloquium des Wintersemesters 2009/2010 in Einsiedeln.
  • 2007 Feier des 15-jährigen Vereinsjubiläums und Abguss eines Konstantinsportraits
    Aus Anlass des 15-jährigen Bestehens des Vereins fand am 3. Dezember 2007 in den Räumlichkeiten des Instituts für Klassische Archäologie der LMU und des Museums für Abgüsse Klassischer Bildwerke ein Festakt statt. Den Festvortrag hielt Prof. Dr. R. R. R. Smith („Constantine’s Public Image“). Dank einer großen Spendenaktion konnte dem Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke im Anshcluss ein hervorragender Abguss des 2005 neu aufgefundenen, überlebensgroßen Porträts Kaiser Konstantins I. übergeben werden.
  • Unterstützung einer Dokumentation in Istanbul
    Im Rahmen der Anfertigung des Bandes Konstantinopel, Repertorium der Christlich-Antiken Sarkophage. Das Manuskript von Prof. Dr. Deckers ist mittelweile in der Redaktion in Berlin eingereicht.
  • 2004-2005:
    Die sehr erfolgreiche Ausstellung „Die Welt von Byzanz – Europas östliches Erbe“ in der Prähistorischen Staatssammlung (22. Oktober – 3. April 2005) wurde auch von unserem Verein wesentlich gefördert.
  • 2002:
    Am 28. Februar und 1. März fand an der LMU ein Symposium zum Thema „Austausch Diplomatischer Geschenke in Spätantike und Byzanz“ statt. Das Symposium wurde veranstaltet vom Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn und vom Institut für Byzantinistik, Byzantinische Kunstgeschichte und Neogräzistik der Ludwig-Maximilians-Universität München. Das Symposium wurde finanziert durch Mittel der Richard und Anne Liese Gielen-Leyendecker-Stiftung und unterstützt durch den Verein Spätantike Archäologie und byzantinische Kunstgeschichte e.V., München. Die Ergebnisse der Tagung wurden publiziert in den Mitteilungen zur Spätantiken Archäologie und Byzantinischen Kunstgeschichte (Band 4).
  • Auch das internationale `Symposium zur Kunst und Kultur Zyperns´, das das Institut für Byzantinistik, Byzantinische Kunstgeschichte und Neogräzistik der Ludwig-Maximilians-Universität München am 12. und 13. Juli 2002 veranstaltete, wurde von dem Verein unterstützt.
    Am 7. Juni 2002 feierte der Verein sein zehnjähriges Bestehen mit einem Festakt in der Ludwig-Maximilians-Universität. Nach einem Grußwort des Prodekans, Prof. Dr. Günter Burkhard, blickte Prof. Dr. Johannes G. Deckers zurück auf zehn Jahre Vereinsarbeit und gab einen Ausblick auf Ideen und Pläne für die Zukunft. Danach folgte die erstmalige Verleihung des Juliana-Anicia-Preises an Frau Dr. Kirsten Krumeich, Tübingen, mit Festvortrag der Preisträgerin.
  • 2001:
    Herrn Prof. Marcell Restle wurde am 9. Februar 2001 zu seinem siebzigsten Geburtstag die Festschrift Lithostrōton (Hrsg.: Prof. Thomas Steppan, Dr. Birgit Borkopp) im Bayerischen Nationalmuseum übergeben. Die Publikation wurde vom Verein unterstützt. Im Rahmen dieser kleinen Feier hat Herr Prof. Rudolf Kuhn den Ehrenvorsitz des Vereins für Spätantike Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte an Herrn Prof. Marcell Restle, langjähriger Vorsitzender unseres Vereins, verliehen.
  • 1998:
    Im Oktober 1998 konnte der Verein für Spätantike und Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte die Arbeitsgemeinschaft Christliche Archäologie zur Erforschung spätantiker, frühmittelalterlicher und byzantinischer Kultur zu ihrem Kongress an der Ludwig-Maximilians-Universität in München begrüßen.
  • 1992:
    Gründung des Vereins Spätantike Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte durch Professoren und Studierende des Fachs Spätantike und Byzantinische Kunstgeschichte.