Vortrag von Sebastian Watta

Watta
Mosaik mit Wasserszene (Basilica di Santa Maria Maggiore, Aquileia). Photo: S. Watta

Am 31. Januar 2023

spricht der Juliania-Anicia-Preisträger Herr Dr. Sebastian Watta (Heidelberg)

zum Thema

Sprudeln, springen, Segen bringen: Die Ästhetik des Wassers in der Spätantike

Wasser war in der Geschichte der menschlichen Zivilisation immer Nahrungsmittel und damit Lebensgrundlage ebenso wie auch Kulturelement, dem ein vielgestaltiges Nutzungs- und Interpretationsspektrum sowie eine damit verbundene Symbolik und Wertbeimessung zuteil wurden. In der Spätantike schrieb man dem flüssigen Element eine große Bandbreite von Eigenschaften zu, unterschiedliche Architekturen dienten seiner Nutzbarmachung. Es wurde in vielfältiger Weise inszeniert und sinnlich erlebbar gemacht, zugleich erfreute sich auch das Bildthema „Wasser“ einer besonderen Beliebtheit. Hierbei war gerade die Anregung der Sinne ein zentraler Fokuspunkt von Ausstattungskonzepten, die auf die Präsenz und Handlungsmacht des Elements verwiesen. Ein besonders hoher Stellenwert kam hierbei dem „lebendigen“, dem fließenden Wasser zu, das an sich bereits eine besondere ästhetische Qualität besitzt.

Der Vortrag beginnt um 19 Uhr c. t. und findet im Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke statt (Katharina-von-Bora-Straße 10, 80333 München, Raum 204-206, 2. Stock).

Hierzu laden wir herzlich ein!

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